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| | 18.01.2010 
| R.I.P. MLH Liebe Gemeinde!
Willkommen im Jahre des Herrn Zweitausendundzehn!
Wir Ihr sicher noch wisst, sind wir letztes Jahr im Mai ins Studio gegangen um unser drittes Album aufzunehmen. Teils aus Größenwahn, teils aus finanziellen Gründen haben wir beschlossen, das Ganze in drei Tagen durchzuziehen (Studiozeit ist teuer!) und alle Songs in dem Moment aufzunehmen, in dem sie entstehen. Das impliziert natürlich, dass man vorher keine Songs schreibt, sondern letztlich mit leeren Händen ins Studio geht und mit nem Album wieder herauskommt. Für dieses Vorhaben haben wir ganz schön auf den Deckel bekommen. O-Ton: „…das schaffen die arroganten Säcke doch nie, andere brauchen Jahre für ein Album!“ Soweit so gut. Der Plan hat zu unserer Freude erstmal funktioniert. Das Album ist fertig, die Trackliste ist ausgewählt, fehlt nur noch der Mix und das Master. Für so ein gewagtes Album brauch man aber nun mal Eier, und wie die Damen unter euch wissen, gibt’s die in sehr unterschiedlichen Größen. Auch in Rockbands und der diese umgebenden Peripherie. Diese Tatsache führt uns zu dem Problem, dass wir uns leider nicht darauf einigen können, wie und in welcher Form das Album veröffentlicht werden soll. Vom Puristen („Wir lassen alles genauso, wie es ist!“) bis zum Perfektionisten („Wir machen aus dieser Vorproduktion ein Hitalbum!“) ist in dieser Band alles vertreten, deswegen haben wir uns letztendlich entschlossen, den Kopf in den Sand zu stecken und die Band aufzulösen. Da wir schon seit zehn Jahren mit den MLH unterwegs sind, wissen wir sehr gut, dass es mit unserer Musik in Deutschland sehr schwer ist, Fuß zu fassen. Eine Weile hat man die Kraft, trotzdem weiterzumachen, aber irgendwann fehlt einfach der Grund, für den es sich zu kämpfen lohnt.
Wir haben in diesen zehn Jahren über fünfhundert Konzerte gespielt, zwei Alben, eine EP und mehrere Singles veröffentlicht, gefühlte zwei Jahre im Proberaum verbracht, jeden Winkel der Republik bereist (..bis auf das Saarland. Verdammt!) und uns bei fast allem Mühe gegeben. Wir bedanken uns bei jedem Einzelnen von Euch der mal bei einem Konzert der Mother’s gewesen ist, einerseits fürs Zuhören, andererseits für das Bekenntnis zu guter Musik. Macht weiter so! Wir sind stolz auf Euch! Und der Kampf geht trotzdem weiter! Nur nicht für die Mother’s Little Helpers. Wer sich für weitergehende Aktivitäten der Bandmitglieder interessiert, schaue auf folgende Internetpräsenzen:
Bob(vocs):
www.myspace.com/bobbeeman
Stefan(git.):
www.myspace.com/stefanhenning
Robbie(dr):
www.myspace.com/R0bertPuls
Kevin(b):
www.myspace.com/kev4u
Auch das Mutterschiff bleibt noch eine Weile im Hafen…
www.motherslittlehelpers.de
www.myspace.com/motherslittlehelpers
…und so verabschieden sich die Mother’s Little Helpers aus Berlin!
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| | 23.03.2009 
| Konzert in Berlin, Open Airs in Bittstädt und Caputh Konzert in Berlin, Open Airs in Bittstädt und Caputh.
Im Mai gehts also ins Studio um das neue Album aufzunehmen und wir sind wieder unterwegs. Diesmal müssen auch die Berliner nicht so lange warten, denn am 07.05. spielen wir mit Special Guest im Zapata im Tacheles. Knapp eine Woche später mit vielen weiteren guten Bands wie Hasenscheisse, Samavayo, Itchy Poopzkid, Transsylvanians beim Festival Rock in Caputh.
Hier weitere Infos.
Und auch in Thüringen sind wir endlich mal wieder zu sehen und zwar am 23.05. beim Himmelfahrten Open Air in Bittstädt bei Arnstadt.
Weitere Infos zu diesem Festival gibts hier.
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| | 04.12.2008 
| Rock in Caputh im Mai Wir spielen am 15.oder 16.05. 2009 bei Rock in Caputh mit diversen guten Bands. Also bewegt euren Hintern und kommt zahlreich dahin, damit dieses schöne Festival auch weiterhin existieren wird. Weitere Infos findet hier !!!
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| | 18.07.2008 
| Hals und Beinbruch Endlich darf ich auch mal was schreiben. Und das kommt so: Es ist Dienstagabend gegen 21 Uhr. SMS meiner Freundin : Habe heute frei, bin aber noch auf ein Kirsch-Hefe im Cafe Garbaty ( das ist meine Stammkneipe ). Wann kommste ?
Ich rufe sie an und sage : Ich bin jetzt grade raus aus dem Studio und auf dem Weg zu Dir. Bin gerade noch in Charlottenburg und in ca. 30 Miniuten da ( zur Info für Nichtinsider : Habe mit Stoffel von der Band Me & Meyer noch im Studio an einem Radio-Mix für die nächste Single dieser hörenswerten Berliner Band gearbeitet, denn mein Job ist ja neben dem Management der Helpers auch noch Radiopromoter ). Um ca. 21.15 Uhr passiere ich mit meinem nagelneuen Fahrrdad der Marke Mifa die Siegessäule und biege auf die Abfahrt Richtung Wedding ein, als das Unheil seinen Lauf nimmt. Bei geschätztem Tempo von 15 kmh berühren beide Reifen gleichzeitig rechts den knapp 5 cm hohen Bordstein zwischen Radweg und Fussgängerweg. Dann geht alles ganz schnell, denn ich falle einfach nur zur Seite um, weil beide Räder sofort nach links wegbrechen. Ich lande ungebremst auf der rechten Hüfte, will wieder aufstehen und fühle eine heftigen Schmerz, den ich nicht definieren kann, aber eine ungute Vorahnung beschleicht mich. Eine Frau fragt, ob ich Hilfe benötige. Keine Ahnung, könnte sein, denke ich mir, daher zögere ich mit der Antwort und schon ist sie weg und ich allein. Kein Mensch weit und breit zu sehen. Mit schwerzverzerrtem Gesicht hebe ich mein Fahrrad auf und beschließe Richtung Pankow weiterzufahren. Mir wird langsam auch klar, das ich ein Krankenhaus brauchen werde und setze mich also in Bewegung. Mein Zwischenziel Invalidenstr. Brunnenstr. Dort ist eine Polizeistation, wo ich auch mein nagelneues Fahrrad abstellen könnte, sollte ich es nicht bis Pankow schaffen. Und tatsächlich schaffe ich es genau bis dahin, dann wird mir schlecht und ich bevor ich zusammenbreche, bitte ich die Beamten, mich doch mit meinem Fahhrad nach Pankow ins Krankenhaus zu fahren ( ich wohne gleich um die Ecke, wäre ja paraktisch gewesen ). Das geht leider nicht, aber man bestellt mir einen Rettungswagen der Feuerwehr, der dann aber, nach kurzer Begutachtung schon ungläubig einen Diagnoseverdacht hat und daraufhin den Notarzt bestellt. "Wie weit sind sie mit dieser Verletzung gefahren? Von der Goldelse bis hierher ? Wenn es das ist, was ich denke, geht das gar nicht" sagt der Kollege der Feuerwehr, während mein rechtes Bein äußerst unkontrolliert zittert, der Nortarzt mir eine Schmerzspritze gibt und ich da auf dem Pflaster vor dem Polizeirevier liege, meine Krankenkassenkarte suche und schnellstmöglich meine Freundin anrufe. "Schatz, das wird heute nichts mehr, ich hatte einen Unfall und bin auf dem Weg ins Bundeswehrkrankenhaus. Ja, wäre gut wenn du dort hinkommen könntest. Ja, bis gleich. Tschüüß." Es ist jetzt ca. 23 Uhr, denn ich hab natürlich für die knapp 4 km etwas länger gebraucht. Ich werde geröntgt und der Verdacht betätigt sich,: Ich habe einen Oberschenkelhalsbruch. Nachdem ich gefühlte 20 Infoblätter, Risikoerklärungen, Behandlungsverträge im Drogenrausch gelesen und unterschrieben habe, meine Freundin eingetroffen ist, werde ich gegen 1 Uhr nach einem Blinddarm operiert. Nun habe ich 3 lange Schrauben in meinem Oberschenkel und lerne langsam wieder laufen. Am Mittwoch Mittag bekomme ich eine Anruf von der Polizei: "Herr Kühn, hier ist die Pressestelle der Polizei. Wir haben die Meldung ihres Unfalls herausgegeben und der Berliner Kurier würde gern mit ihnen sprechen, und gern wissen, wie man mit einem gebrochenen Oberschenkelhals noch soweit fahren kann. Können die sie anrufen?" "Ungern" sage ich, denn mit dem Kurier habe ich mal schlechte Erfahrungen gesammelt. "Nur,wenn genau klar, was die schreiben."
Da ich aber in einem Bundeswehrkrankenhaus liege, geht hier ohne Anfrage beim Presseoffizier sowieso nichts. Aber der Kurier schickt trotzdem einen Reporter, der allerdings wieder gehen muss und auch ein Anruf erreicht mich, aber die Art der Fragestellung ist mir gleich bekannt, daher lehne ich freundlich, aber bestimmt mit dem Hinweis auf den Presseoffizier ab. Und ehrlich gesagt, ist es mir auch egal. Ich freue mich auf den Besuch meiner Freundin, die mir mitgeteilt hat, das sie nicht wie geplant mit der Bigband, in der sie spielt, am Donnerstag nach Frankreich fährt. Ich habe eine gute Freundin, würde ich sagen.
P.S. Und solltet ihr mal ein gutes Krankenhaus brauchen, das Bundeswehrkrankenhaus ist definitiv eins. Ich als Fastpazifist mußte mich zwar an die Achselklappen gewöhnen, aber ansonsten ist hier alles bestens organisisiert und die Behandlung wirklich gut. Respekt.
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